Seit 1911 besteht - zunächst als Unternehmen der Preußischen Akademie
der Wissenschaften, ab 1946 in Trägerschaft des Landes Hessen - eine eigene
Institution, die sich mit der gesprochenen Sprache in Hessen befaßt: das
"Hessen-Nassauische Wörterbuch".
Ab 1963 war es "Forschungsinstitut an der Universität", 1973 wurde es als
"Abteilung Sprache in Hessen und Hessen-Nassauisches Wörterbuch" Teil des
Forschungsinstituts für deutsche Sprache "Deutscher Sprachatlas" im Fachbereich
09 der Philipps-Universität.
Gründer und erster Leiter war Ferdinand
Wrede. Ihm folgte 1934 Luise Berthold,
die erste habilitierte Frau der Philipps-Universität. Von 1971 an leitete
Hans Friebertshäuser das Institut bzw. die Abteilung, dem Heinrich J. Dingeldein
1994 nachfolgte.