Geschichte: Hessen-Nassauisches Wörterbuch


Gründer und Leiter des Wörterbuchs 1911-1934

Ferdinand Wrede kam 1863 in Spandau zur Welt. Sein Studium absolvierte er an der Universität Berlin in den Fächern Germanistik und Geschichtswissenschaften, worauf er 1884 an der Universität Berlin in Germanistik promovierte. Sechs Jahre später habilitierte er sich in Marburg in Germanischer Philologie. Das Prädikat Professor erhält er im Dezember 1899. Ab 1902 hat er eine Bibliothekarsstelle der Königlichen Bibliothek Berlin mit Wohnsitz in Marburg inne. 1911 wurde er ordentlicher Honorarprofessor, und seitdem leitete er die Arbeiten am Sprachatlas des Deutschen Reiches wie auch jene am neugegründeten Hessen-Nassauischen Wörterbuch. 1919 wurde er zum Oberbibliothekar ernannt, im Folgejahr zum persönlichen Ordinarius und zum Direktor der Zentralstelle für den Sprachatlas des Deutschen Reichs und der deutschen Mundartenforschung. Wrede verstarb 1934.


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