Von Marburg zum Mars
 

 


Grundlage einer Marsmission bilden die Erfahrungen, 
die Prof. Dr. Karl Meinzer, 
Leiter des Zentralen EntwickungsLabors für Elektronik der Philipps-Universität Marburg, bei der Entwicklung und dem Einsatz von Nachrichtensatelliten machen konnte. Diese in Marburg entwickelten Satelliten wurden mit verschiedenen Ariane-Raketen in den Weltraum befördert, wo sie seit einigen Jahren für den weltweiten Funkverkehr im Einsatz sind. 

Als Antriebssysteme für die Mission zum Mars sollen Entwicklungen von Prof. Dr. Ernst Messerschmid dienen. Der Leiter des Stuttgarter Instituts für Raumfahrttechnik wurde als Astronaut (D1-Mission) bekannt und besitzt umfangreiche Weltraumerfahrungen.

Mit dem Marburger und Stuttgarter Know-How hat Meinzer ein überaus kostengünstiges Angebot für die Erforschung des roten Planeten. Es soll den finanziellen Rahmen von 30 Millionen Mark nicht übersteigen und somit wesentlich kostengünstiger sein als die bisher von der amerikanischen Weltraumbehörde vorgestellten Systeme. 

Als konkretes Projekt einer Mars-Mission ist zum Beispiel der Einsatz einer hochauflösenden Kamera zur Beobachtung der Marsoberfläche im Gespräch. Ferner könnten dem Trägersatelliten kleine "Subsatelliten" mitgegeben werden, die auf der Marsoberfläche abgesetzt werden sollen.

Eine weitere Einsatzmöglichkeit dürfte die Relais-Funktion des Mars-Satelliten 
sein; er würde anderen Raumfahrtunternehmungen bei der Datenübermittlung vom Mars zur Erde zur Verfügung stehen.


 
Entfernung zum Mars = 600 Mill. km, 
Geschwindigkeit = 28 km/s, 
Flugzeit = 9,5 Monate
 

Satelliten-Flugbahn zum Mars:
Entfernung  ~  600 Mill. km
Geschwindigkeit  ~  28 km/s


 






              Flugzeit  =  287 Tage (9,5 Monate)
 
 



Wenn die Erde 2,5 cm groß wäre, 
dann hätte die Satelliten-Flugbahn zum Mars 
eine Länge von ca. 1,3 km 


 
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